Unterstützung der Bildung nimmt Priorität im Kampf gegen Armut ein

06-09-2017 13:55:26

China bemüht sich darum, bis 2020 die etwa 40 Millionen Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, von ihrer Armut zu befreien. Die Unterstützung des Bildungswesens ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung. Chinas Staatspräsident Xi Jinping erklärte, beim Kampf gegen Armut müsse die Unterstützung der Bildung Priorität genießen. Eine der Hauptaufgaben in diesem Bereich sei, dass Kinder in armen Gebieten eine gute Bildung erhielten. Das sei auch ein wichtiger Weg zur Beseitigung einer von Generation zu Generation weitergeführten Armut.

Die Maerzhuang-Grundschule im Kreis Yanchi im nordwestchinesischen Autonomen Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität wurde 1962 gegründet. Sie begann mit kleinen Rohziegelhäusern und entwickelte sich zum aktuellen Schulgebäude mit roten Ziegeln und weißen Mauern. Yan Junsen, Direktor der Maerzhuang-Grundschule, erklärte, er habe in seiner Kindheit selber diese Grundschule besucht:


„Damals waren die einstöckigen Häuser aus Rohziegeln. Als ich die Schule besuchte, gab es nur einstöckige Häuser, kein Ziegelhaus. Jetzt können die Schulhäuser gegen Erdbeben der Stufe 8,0 auf der Richter-Skala bestehen. Der Hausrahmen ist wie der eines mehrstöckigen Gebäudes.“


Aufgrund der größeren Beachtung des Bildungswesens in China wurde im Jahr 2012 ein Optimierungsprojekt für die Maerzhuang-Grundschule gestartet. Baufällige Häuser wurden renoviert. Die Ausrüstung in den Klassenzimmern wurde auch allmählich verbessert. Mit Computerzimmern, Musik- und Kunsträumen, Lesesälen und den im letzten Jahr neu gebauten Kunststoff-Rennbahnen können die Schüler ein vielfältiges Schulleben genießen. Zur aktuellen Lage der Grundschule äußert sich Yan Junsen mit einem strahlenden Lächeln:


„Die Schüler genießen jetzt Subventionen von der Regierung. Die Lehrbuchgebühren werden mittlerweile von der Regierung bezahlt. Unterkunftskosten der Schüler werden erlassen. Andere Kosten der Schüler werden auch von der Regierung getragen. Die Internatsschüler bekommen Unterhalts- und Verkehrssubventionen von der Regierung. Mittags erhalten sie kostenlose Mahlzeiten. Man kann sagen, dass die Maßnahmen der Bevölkerung zugutekommen.“


Am 7. April 2017 hat das Bildungsamt von Ningxia das Aktionsprogramm zur präzisen Armutsbewältigung durch Bildung für die kommenden vier Jahre erlassen. Demnach wird die Vorschulbildungsphase durch den Aufbau von Kindergärten in armen Gebieten besonders unterstützt. Bis 2020 sollen die Umbauarbeiten in den Kindergärten in armen Dörfern beendet sein. Dadurch kann die Nachfrage armer Familien nach Kindergartenplätzen gedeckt werden.

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