G20: Xi Jinping ruft zum Bestehen auf Öffnung und Toleranz und zur Förderung des verflochtenen Wachstums

06-09-2017 13:56:23

G20: Xi Jinping ruft zum Bestehen auf Öffnung und Toleranz und zur Förderung des verflochtenen Wachstums

Hamburg

Das Gipfeltreffen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) ist am Freitag in der deutschen Hafenstadt Hamburg offiziell eröffnet worden.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hielt dabei eine Rede mit dem Titel „Bestehe auf Öffnung und Toleranz und fördere das verflochtene Wachstum" über die Weltwirtschaft. Er sagte, das Motto des Hamburger Gipfels laute „Gestaltung einer vernetzten Welt", was dem Geist des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou entspricht.

Er schlug vor, die G20-Staaten sollten vor allem auf dem Aufbau einer offenen Weltökonomie bestehen. Es sei eine wichtige Erfahrung der G20 für Begegnung der globalen Finanzkrise und zudem auch einen wichtigen Weg zur Förderung des globalen Wirtschaftswachstums. Für das Wachstum der Weltökonomie solle man neue Antriebskraft finden, die vor allem aus der Innovation kommt. Darüber hinaus solle das Wachstum der globalen Wirtschaft toleranter gestaltet werden. Die G20 sollten mehr Wert auf die Kooperation in Bereichen Erziehung und Ausbildung, Beschäftigung, Existenzgründung und Verteilungsmechanismus. Dies komme der gesunden Entwicklung der Wirtschaftsglobalisierung auch zugute. Nicht zuletzt solle die globale Wirtschaftsregulierung vervollkommnet werden.

Die G20-Staaten sollten durch Kooperation das verflochtene Wachstum und die gemeinsame Prosperität fördern, um das Ziel zum Aufbau der Schicksalsgemeinschaft der Menschheit zu realisieren, bekräftigte der chinesische Staatspräsident weiter.

Die Weltwirtschaft verzeichne ein positives Zeichen der Wiederbelebung. Doch gleichzeitig herrschten immer noch unausgewogene Entwicklung, vermehrte Handelsbarrieren und finanzielle Zerbrechlichkeit, die zu Instabilität und Unsicherheit führten, meinten die teilnehmenden Spitzenpolitiker. Sie riefen zur Gewährleistung des freien Handels und der WTO-Regelungen auf und sprachen sich gegen Handelsprotektionismus aus.

Vor dem Gipfel hatte Xi Jinping noch mit den anderen Spitzenpolitikern über die Frage des Terrorismus beraten. China plädiere für Aufbau einer einheitlichen globalen Anti-Terror-Front, um die Quelle des Terrorismus zu beseitigen. Vor allem sollten die Finanzierungskanäle des Terrorismus eingedämmt werden, sagte Xi in seiner Rede.

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