Forum über die regionale Bewerbung der Seidenstraßen-Initiative

06-09-2017 13:56:26

Am Montag ist in Brüssel das Forum über die regionale Bewerbung der Seidenstraßen-Initiative abgehalten worden. Dabei haben Vertreter aus China und der EU die engen Beziehungen zwischen der regionalen Bewerbung und Tourismus sowie die vertiefte Kooperation zwischen China und Europa erörtert.

István Ujhelyi, stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr des Europäischen Parlaments, sagte in einer Rede auf dem Forum, er befasse sich schon lange mit der chinesischen Politik, Wirtschaft und Kultur und habe in seiner beruflichen Laufbahn die Chance gehabt, China sehr gut kennenzulernen. Shenzhen gehöre zu seinen Lieblingsstädten. Die Metropole sei ein Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung Chinas in den vergangenen 30 Jahren. Dank der Seidenstraßen-Initiative werde sich dieser Entwicklungsweg fortsetzen. Wörtlich sagte er:

„Staatspräsident Xi Jinping hat die Seidenstraßen-Initiative ins Leben gerufen. Ich denke, dass sie weltweit zu den wirkungsvollsten Maßnahmen gehört, die in gewisser Weise die kommenden zehn Jahre gestalten wird. Dies ist ein völlig neues Modell, innerhalb dessen alle Länder dazu aufgerufen werden, in einer instabilen Welt einen gemeinsamen Traum zu verwirklichen: Den Traum von Entwicklung und Frieden. Dank des Potenzials der Seidenstraßen-Projekte können Beiträge zur erfolgreichen Verwirklichung dieses Traums geleistet werden, was unser großes gemeinsames Interesse ist.“


Das Forum wird von der EU-Kommission unterstützt. Eric Philippart ist Sonderberater des China-EU-Tourismusjahres 2018. Er erklärte:


„Natürlich wird das China-EU-Tourismusjahr noch mehr Touristen anziehen. Noch mehr Europäer werden nach China reisen und auch noch mehr Chinesen nach Europa. Das Tourismusjahr wird nicht nur eine wirtschaftliche Kooperation sein, sondern auch eine Brücke für persönliche Kontakte schlagen. Es ist ein zwischenmenschlicher Dialog bzw. Austausch, der von der EU-Kommission und der chinesischen Regierung tatkräftig gefördert wird.“


Philippart fügte hinzu, die EU werde mit den zuständigen chinesischen Behörden, darunter auch dem chinesischen Tourismusamt, gemeinsam die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie des China-EU-Tourismusjahrs organisieren. Die Eröffnungszeremonie werde am 19. Januar 2018 in Venedig stattfinden. Darüber hinaus habe die EU vor, in einigen EU-Ländern und in China Lichterfeste zu organisieren.

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