China 2017: Luft- und Wasserqualität gestiegen

01-06-2018 11:54:22

Am Donnerstag hat das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt ein Kommunique über die Öko-Umwelt in China 2017 veröffentlicht. Demnach ist im letzten Jahr die Luft- und Wasserqualität landesweit besser geworden. Die Risiken der Bodenverunreinigung sind eingedämmt worden. Das ökologische System ist gänzlich stabil geblieben.

Gemäß dem Gesetz der Volksrepublik China zum Umweltschutz hat das genannte Ministerium gemeinsam mit der staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform und dem Ministerium für Naturressourcen ein Kommunique verfasst. Es handelt sich dabei um einen öffentlichen Jahresbericht der Öko-Umwelt in China. Liu Zhiquan, Direktor der Abteilung für Umweltüberwachung am chinesischen Ministerium für Ökologie und Umwelt, teilte mit, im letzten Jahr sei die Luftqualität landesweit gestiegen:

„2017 haben 99 der 338 Städte des Landes die Normen der Luftqualität erreicht, was einer Proportion von 29,3 Prozent entspricht. 78 Prozent des Jahres genießen jene 338 Städte eine gute Luftqualität. Die jährliche Durchschnittsdichte des Feinstaubs PM 2,5 beläuft sich auf 43 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Dichte hat damit gegenüber 2016 um 6,5 Prozent abgenommen. Die Durchschnittdichte von PM 2,5 in Beijing, Tianjin und Hebei, im Yangtze-Delta und im Perlflussdelta ist im Vergleich mit 2013 jeweils um 39,6 Prozent, 34,3 Prozent und 27,7 Prozent gesunken.“

Laut Liu Youbin, Pressesprecher des chinesischen Ministeriums für Ökologie und Umwelt, sei 2017 die Qualität des Erdoberflächenwassers gestiegen. 67,9 Prozent der Gewässer werden in die Klassen I bis III eingestuft. Zugleich betonte er, dass, laut Analysen der Wasserqualität im ersten Quartal des laufenden Jahres, sich die Wasserqualität in manchen Gebieten des Landes wieder verschlechtert habe. Es fehlten immer noch ausreichende Maßnahmen gegen Wasserverschmutzung. Zuständige Behörden würden in der Zukunft mehr Wert darauf legen:

„Als nächstes wird das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt einen Arbeitsmechanismus der dynamischen Regelung und Verwaltung etablieren. Jedes Quartal in der ersten Jahreshälfte und jeden Monat in der zweiten Jahreshälfte werden betreffende Sitzungen in jenen Gebieten stattfinden, in denen die Wasserqualität nicht den Normen entspricht. Betreffende Informationen werden für alle einsehbar veröffentlicht.“

Liu Zhiquan, Direktor der Abteilung für Umweltüberwachung am chinesischen Ministerium für Ökologie und Umwelt, bekräftigte erneut, dass die zuständigen Behörden als nächstes mehr Wert auf die Überwachung der Umweltqualität und der Strafverfolgung in diesem Bereich legen werden. So könne die Qualität der Umwelt noch weiter verbessert werden.

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