Li Keqiang trifft Angela Merkel

09-07-2018 23:54:59

Berlin

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang ist am Montagvormittag mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel im Berliner Kanzleramt zu einem Gespräch zusammengekommen.

China und Deutschland sollten als wichtigste Volkswirtschaften der Welt im Hintergrund der unsicheren und instabilen internationalen Situation durch Vertiefung der bilateralen bzw. multilateralen Kooperation den freien und fairen Handel gemeinsam unterstützen. Dadurch solle ein positives Signal für die gerechte und gleichberechtigte internationale Ordnung gesendet werden, um das globale Handelswachstum und die kontinuierliche Wiederbelebung der Weltwirtschaft zu fördern, sagte Li Keqiang bei Treffen.

China sei bereit, gemeinsam mit Deutschland auf Grundlage des gegenseitigen Respekts und Verständnisses, des gleichberechtigten Umgangs und der fairen Konkurrenz die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit voranzutreiben um einen gemeinsamen Gewinn zu verwirklichen, fügte Li hinzu. China setze gegenwärtig auf eine neue Runde der Öffnung nach außen auf hohem Niveau. China werde weiterhin den Schutz des geistigen Eigentums verstärken und den freiwilligen technischen Austausch zwischen den Unternehmen ermutigen. China werde nie einen zwanghaften Transfer der Technologien betreiben, erklärte Chinas Ministerpräsident. Er hoffte zudem auf gleichberechtigte und gerechte Behandlung der in Deutschland investierenden chinesischen Unternehmen durch die deutsche Seite. Überdies sollten der Export der High-Tech-Produkte nach China und der Marktzugang für chinesische Unternehmen ausgeweitet werden. Sein Land wolle zudem die Zusammenarbeit mit Deutschland auf dem Drittmarkt verstärken, so Li Keqiang weiter.

Außerdem wies Li Keqiang darauf hin, China setze hohe Erwartung in das bevorstehende 20. China-EU-Gipfeltreffen. Dieses solle positive Ergebnisse bei der Verhandlung über das Investitionsabkommen zwischen China und Europa fördern, sagte Li.

Im gegenwärtigen internationalen Hintergrund seien die Förderung der deutsch-chinesischen Wirtschaftskooperation sowie aufrichtiger und offener Austausch von großer Bedeutung, erklärte Merkel. Deutschland freue sich auf die Umsetzung der chinesischen Politik der ausgeweiteten Öffnung in Deutschland und begrüße mehr Investitionen von chinesischen Unternehmen. Anlässlich des deutsch-chinesischen Jahres für kulturellen Austausch im kommenden Jahr solle der kulturelle Austausch zwischen beiden Ländern vergrößert werden. Ihr Land werde eine gemeinsame Erklärung im Rahmen des China-EU-Gipfeltreffens unterstützen und hoffe auf positive Fortschritte bei der Verhandlung über das Investitionsabkommen zwischen China und Europa, erklärte die Bundeskanzlerin weiter.


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