Wie schöne Dörfer in Anhui entstehen

10-08-2018 09:27:21

Im malerischen Dorf Hongcun, zeichnet eine Kunst-Studentin aus der nordostchinesischen Stadt Harbin eine Skizze: Die schöne Dorflandschaft und der erfolgreiche Denkmalschutz beeindrucken sie sehr:

"In Hongcun fühlt man sich in ein Landschaftsgemälde hineinversetzt. Mir gefällt es gut hier. Die Landschaft ist mir total fremd, da ich aus dem Norden komme. Die Häuser sind hell, bei uns gibt es nur dunkle Häuser. Alle Häuser im Dorf sind in einer einheitlichen Farbe und vermitteln Ruhe. Die Ahnenhallen und Tempel sind gut erhalten."

Laut, Wang Yuzhi, Direktorin des Büros für die Entwicklung des Kulturtourismus, hat der Kreis Yi eine ganze Reihe von Maßnahmen zum Schutz des Weltkulturerbes ergriffen.

"Um das Weltkulturerbe Xidi und Hongcun zu schützen, wurde eine entsprechende Administrationsvorschrift in Kraft gesetzt. Dazu wurde ein entsprechendes Verwaltungskomitee ins Leben gerufen und es wurde der Fonds für den Schutz der Dörfer Xidi und Hongcun gegründet. Jedes Jahr fließen 20 Prozent der Einnahmen von den Eintrittskarten in den Fonds. Gleichzeitig wurden Geschäfte und Läden aus der Schutzzone verlagert."

Laut Wang Yuzhi wurde ein Plan zum Schutz von 17 antiken Dörfern ausgearbeitet. Ziel sei es, die Sanierungsprojekte streng unter Kontrolle zu bringen und das alte Antlitz der Dörfer möglichst zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Als Weltkulturerbe ziehen die antiken Dörfer Xidi und Hongcun jedes Jahr eine große Menge von Besuchern an. In der touristischen Hochsaison stellt die große Menschenmenge eine große Herausforderung für den Denkmalschutz dar. Dafür hat die lokale Tourismusbehörde ein Vorwarnsystem eingeführt.

"Jede Sehenswürdigkeit hat ihre eigene Empfangskapazität. Beispielsweise kann das Dorf Hongcun täglich maximal 20.000 Besucher empfangen. In der touristischen Hochsaison sorgt das Vorwarnsystem für die Umleitung von Besuchern, wenn eine bestimmte Menge erreicht wird."

Wang Yuzhi zufolge hat der Kreis Yi es durch viele Schritte geschafft, ein idyllisches Bild mit grünem Berg, klarem Wasser und schöner Landschaft zu schaffen.

"In den vergangenen drei Jahren wurden insgesamt 1333 Hektar Land aufgeforstet. Der Anteil des Waldes an der Gesamtfläche liegt derzeit bei knapp 85 Prozent. Außerdem wurden mittlere und kleine Flüsse saniert. In wichtigen touristischen Schutzzonen wie den Dörfern Xidi und Hongcun werden Nutzpflanzen mit Zierwert, wie etwa Raps, angebaut. Die Rapsblüten gelten inzwischen schon als ein Aushängeschild der schönen Dörfer bei uns."

Dank jahrelanger Bemühungen wird das Dorf Xidi im Kreis Qian als eines der zehn schönsten Dörfer Chinas eingestuft. Der Kreis Qian erhielt u.a. den Titel "Staatliches Vorbild für Ökologie" und "Grüner Kreis mit Wohlstand".

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