China investiert in Entwicklung des griechischen Hafens von Piräus

14-09-2018 15:45:13

Der griechische Hafen von Piräus ist einer der größten Häfen im Mittelmeer. In den vergangenen Jahren haben sich die chinesischen und griechischen Unternehmen gemeinsam darum bemüht, die Infrastruktur und den Hafenbetrieb zu verbessern. Damit wurde die Umschlagkapazität des Hafens vergrößert, was nicht nur mehr Arbeitsstellen geschaffen hat, sondern auch zur wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort beiträgt.

2008 wurde der Hafen von Piräus von der internationalen Finanzkrise schwer getroffen. Im Zuge der Finanzkrise wurde ein Teil des Containerhafens durch ein öffentliches Gebot von PPA an das chinesische Schifffahrtsunternehmen COSCO verpachtet. Im Januar 2016 übernahm die neue China COSCO Shipping Corporation nach ihrer Fusion mit der China Shipping Group 67 Prozent Aktienkapital des Hafens von Piräus. Dazu erklärte Xu Taoran, Generalmanager der Hafen-von-Piräus-GmbH der China COSCO Shipping Corporation:

„2016 haben wir auch die Hafen-von-Piräus-GmbH übernommen. Derzeit schlägt der Hafen jährlich etwa vier Millionen TEU um, im vergangenen Jahr sogar 4,1 Millionen TEU. Er ist nicht nur der größte Seehafen in Griechenland, sondern auch der größte Containerhafen im Ostmittelmeer."

Zurzeit legen internationale Schifffahrtunternehmen insgesamt auf über zehn Hauptlinien, sechs Sublinien und über 30 Nebenlinien an dem Hafen von Piräus an. Dabei wird der Hafen allmählich zu einem Seedrehkreuz im Gütertransport. Xu sagte:

„Der Hafen ist ein offener Hafen für alle. Dadurch dehnen sich die Nebenlinien sogar in den ganzen Mittelmeerraum aus. Dazu gehören unter anderem der Nahe Osten, das Schwarze Meer und die Adria, Spanien sowie die nordafrikanischen Länder wie Algerien, Marokko, Libyen und Ägypten."

Zugleich baut China COSCO im Rahmen des Hafens von Piräus eine See-Land-Schnellstraße zwischen China und Europa auf. Dank der Schnellstraße können die Güter aus Fernost nach der Landung in Piräus weiter mit Güterzügen in die anderen europäischen Binnenländer zugeliefert werden. Damit erspart man viel Zeit im Vergleich zum konventionellen Seetransport.

Der Hafen von Piräus stellt momentan einen bedeutenden Knotenpunkt der neuen Seidenstraßen auf See und Land dar. Er ist auch einer der internationalen Containerhäfen mit der schnellsten Entwicklung in den vergangenen Jahren. Tassos Vamvakidis, Manager für Handelsangelegenheiten der Hafen-von-Piräus-GmbH sagte:

„Die chinesischen Investitionen in Piräus haben mehrere tausend Arbeitsstellen geschaffen. Zudem haben die Investitionen auch zur wirtschaftlichen Entwicklung in Griechenland beigetragen. Dies stellt ein gutes Beispiel für die Einführung des ausländischen Kapitals in Griechenland dar. Man kann sagen, dass die Investitionen aus China in den Hafen von Piräus ein Vorbild sind."

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