Experten: Chinas Leistungen bei Bewältigung des Klimawandels weltweit anerkannt

06-12-2018 16:48:28

Im polnischen Katowice findet momentan die UN-Klimakonferenz statt.

Meenakshi Raman, eine bekannte juristische Beraterin und Koordinatorin vom Third World Network, äußerte ihre Ansicht, dass Industriestaaten und Entwicklungsländer eine unterschiedlich große Verantwortung tragen sollten. Die unbegrenzten Kohlenstoffemissionen der Industriestaaten seit der Industrierevolution seien der Grund für die gegenwärtigen Klimaprobleme der Menschheit:

„Wir stehen vor gemeinsamen Klimaproblemen. Allerdings sollten Industriestaaten und Entwicklungsländer unterschiedliche Verantwortungen tragen. Länder mit enormer historischer Verantwortung und enormen Emissionen in der Geschichte sollten größere Pflichten erfüllen und eine leitende Rolle spielen.“

Prof. He Jiankun, Vizedirektor des chinesischen staatlichen Expertenkomitees für den Klimawandel, wies darauf hin, dass im Pariser Klimaabkommen die Prinzipien über gemeinsame aber unterschiedliche Verantwortung, über die Fairness und über die jeweiligen Fähigkeiten im Rahmen der UN-Konventionen zum Klimawandel hervorgehoben würden.  Zudem müssten dabei die konkreten Gegebenheiten verschiedener Länder berücksichtigt werden. In den letzten Jahren seien Chinas Errungenschaften bei der Kohlenstoffemissionsreduktion sowie die Erfüllung betreffender Zusagen weltweit anerkannt worden. Drei Jahre im Voraus sei die Zusage umgesetzt worden, wonach bis 2020 die Kohlenstoffemissionen pro BIP-Einheit gegenüber 2005 um 40 bis 50 Prozent gesenkt werden sollen:

„Die Emissionsreduktionsziele Chinas und der Industriestaaten bis 2020 sind unterschiedlich. Während Industriestaaten eine absolute Senkung der Kohlenstoffemissionen verzeichnen, weist China eine Emissionsreduktion pro BIP-Einheit auf. Mit der sprunghaften wirtschaftlichen Entwicklung ist zwar der CO2-Ausstoß gestiegen, aber der CO2-Ausstoß pro BIP-Einheit ist gesunken. Das heißt, die ökonomische Effizienz aus jeder CO2-Ausstoß-Einheit nimmt ständig zu. Dies entspricht Chinas Position als Entwicklungsland. Das von uns vorgelegte Ziel ist allgemein anerkannt worden.“

Raman betonte, China habe immer mit aktiven und pragmatischen Taten Entwicklungsländer bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützt. In diesem Sinne werde ein umweltfreundlicher Aufbau im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative gefördert, mit einer erneuerbaren und nachhaltigen Entwicklung als Orientierung:

„Die Projekte im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative dienen einer nachhaltigen Entwicklung, damit Entwicklungsländer eine sprunghafte Entwicklung verwirklichen können. Der alte Kurs mit hohem Energieverbrauch und hohen Emissionen darf auf keinen Fall weiter verfolgt werden. In Zukunft müssen niedrige Emissionen unterstützt werden. So kann China im Bereich von erneuerbaren Energien eine größere Rolle spielen und stärkere Führungskraft zeigen. Dies kann sowohl Entwicklungsländer bei der Entwicklung unterstützen, als ihnen auch bei der Bewältigung des Klimawandels helfen.“

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