Minoritäten liegen Xi Jinping am Herzen

10-02-2019 13:38:12

„Alle Nationalitäten der chinesischen Nation sollten wie Granatapfelkerne eng zusammenhalten." „Beim Aufbau einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand sollte keine einzige Volksgruppe außer Acht gelassen werden". Dies sind die Wünsche des Xi Jinping, Generalsekretär des ZK der KP Chinas und Staatspräsident der Volksrepublik, hinsichtlich der nationalen Eintracht und der gemeinsamen Entwicklung aller in China lebenden 56 Nationalitäten.

Allein im nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang leben 47 Nationalitäten miteinander, darunter die Han, die Uiguren und die Kasachen. Die dortige gesellschaftliche Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung liegen Xi Jinping besonders am Herzen. Im Verlauf seiner Inspektionsreise in Kashgar in Süd-Xinjiang im April 2014 hat er den Bauernhof Abdulkimu Rozi besucht. Bei einem Rundgang zeigte der Bauer dem Generalsekretär sein Wohnzimmer, die Küche, den Schafstall, den Obstgarten und sowie den Raum, wo er seine landwirtschaftlichen Geräte lagert. Dabei sagte Xi Jinping:

„Ich möchte gerne sehen, ob unsere wirtschaftspolitischen Subventionen den Wünschen und Interessen des Volkes tatsächlich entsprechen. Alle politischen Maßnahmen müssen im Interesse des Volkes erarbeitet, ergriffen und umgesetzt werden. "

Xi Jinping sagte, sein großes Anliegen sei die nationale Eintracht im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang:

„Die nationale Eintracht ist vital für alle Nationalitäten und bildet eine Grundlage vor allem für die Entwicklung in Xinjiang. Sie entspricht zugleich dem gemeinsamen Willen der 1,3 Mrd. Chinesen. Wir müssen die nationale Eintracht wie unsere eigenen Augen und unser Leben wertschätzen und schützen. Alle Nationalitäten der chinesischen Nation sollten wie Granatapfelkerne eng zusammenhalten. "

Xihaigu im Autonomen Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität zählt zu den Armutsregionen in Westchina. Im April 1997 reiste Xi Jinping, der damalige stellvertretende Parteisekretär der ostchinesischen Provinz Fujian, nach Ningxia. Dort schlug er der lokalen Regierung vor, in einem ärmeren Dorf ein provinzübergreifendes Armutsbekämpfungsprojekt einzuleiten. Da das Projekt von Fujian und Ningxia gemeinsam organisiert wurde, trug das Dorf einen neuen Namen, der aus den Initialen von Fujian, welches auch als Min bekannt ist, und Ningxia besteht, nämlich Minning.

Seitdem sind zwanzig Jahre vergangen. Das ehemals 8.000 Menschen zählende Dorf Minning hat sich inzwischen bereits zu einer Gemeinde mit mehr als 60.000 Einwohnern entwickelt. Aus dem damals inmitten der Wüste langsam verkümmernden kleinen Dorf ergab sich nunmehr eine vorbildhafte Gemeinde mit moderner Trinkwasser- und Stromversorgung, Straßenanbindung sowie ausgereiftem ökologischen Aufbau. Zu den gigantischen Veränderungen der Gemeinde sagte Xi Jinping:

„In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich das Dorf Minning zu einer modernen Gemeinde entwickelt. Ihr durchschnittliches Einkommen ist von 500 Yuan RMB (etwa 70 Euro) pro Kopf und Jahr um das 20fache auf mittlerweile 10.000 Yuan angestiegen. Mit großer Freude sehe ich, dass Sie bereits ein gutes und gelingendes Leben führen. Davon zeugen Ihre strahlenden Gesichter. Ich wünsche, dass es Ihnen immer besser geht, dass Ningxia so bald wie möglich aus der Armut befreit und zu einer Gesellschaft mit bescheidenem Wohlstand aufgebaut werden wird."

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