Internationales Eis- und Schneefestival in Harbin

06-09-2017 13:53:12

Draußen herrschen minus 21 Grad Celsius. Einige Schwimmer springen in den eiskalten Songhua-Fluss von Harbin. Sie nehmen an einem zweitägigen Wettbewerb teil. Für Robert Salmon aus den USA ist dieses Erlebnis einmalig.

„Jeder Mensch hat eine Wunschliste. Ich kann nun einen mehr abhaken. Am ersten Tag als ich hier ankam, konnte ich kaum glauben, wie kalt das Wasser ist. Es ist kalt hoch zehn. Es ist ein furchtbares Gefühl von Kälte. Jedes Mal, wenn ich ins Wasser steige, habe ich große Angst, weil es einfach so kalt ist. Aber es macht Spaß. Es ist etwas anderes.“

Nicht weit vom Songhua-Fluss entfernt demonstrieren Künstler ihre Kreativität im Eisskulpturenwettbewerb. Insgesamt 32 Mannschaften kämpfen gegen die Zeit, um ihre Kunstwerke zu beenden.

Steve Buzak kommt aus Kanada. Er und seine Kollegen machen aus ihrem riesigen Eisblock eine Biene auf einer Blüte.

„Natürlich ist die Goldmedaille unser Ziel. Aber die Konkurrenz ist sehr stark. Es gibt über 30 Teams aus der ganzen Welt. Unsere Mannschaft ist die einzige aus Kanada und Nordamerika. Wir möchten Kanada stolz machen und aufs Podium.“

Internationales Eis- und Schneefestival in Harbin

Wenn die Skulpturen fertig sind, werden sie bunt beleuchtet, damit die Besucher sie zu jeder Zeit bewundern können.

Kurz vorher haben 18 Ehepaare in einer Massenhochzeit einen „eiskalten“ Bund fürs Leben geschlossen. Die 27-jährige Li Hong ist extra aus der Provinz Shanxi angereist, um diese einzigartige Erfahrung zu machen.

Internationales Eis- und Schneefestival in Harbin

„Es ist sehr bedeutsam. Die meisten Hochzeiten finden in Kirchen oder im chinesischen Stil statt. Sie sind nicht wie hier, wo die Hochzeit auf einer freien Fläche mit so vielen Menschen stattfindet. Zuschauer aus dem ganzen Land bezeugen unsere Liebe. Das ist von besonderer Bedeutung.“

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