Amerikanische Experten: Chinesisch-amerikanische Konflikte nicht im Interesse beider Länder

02-07-2019 10:19:51

Auf dem gerade beendeten G20-Gipfel in Osaka haben die Staatschefs Chinas und der USA grundlegende Fragen hinsichtlich der bilateralen Beziehungen sowie des gegenwärtigen bilateralen Handelsstreits erörtert. Dabei zeigten sich beide Seiten darüber einig, dass auf Basis der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Respekts die Handelskonsultationen wieder aufzunehmen und die bilateralen Beziehungen auf der Basis von Koordinierung, Kooperation und Stabilität voranzutreiben seien. Douglas Bandow, Sonderberater des Ex-US-Präsidenten Ronald Reagan und Experte des Cato Institute, würdigte die Erfolge des Treffens der beiden Staatschefs und fügte hinzu: China und die USA sollten durch verstärkte Koordinierung und Kooperation Konflikte vermeiden.

„Ich bin der Ansicht, dass es derzeit zwischen China und den USA keine grundlegenden Probleme gibt, die zu Konflikten führen könnten. Beide Länder können statt einer Konfrontation noch mehr kooperieren. Die USA sollen Chinas Aufschwung sowie eine größere Rolle des Staats in Ostasien akzeptieren. China soll die Meinungen der Nachbarländer sowie anderer Staaten über sich selbst noch mehr zur Kenntnis nehmen. Beide Regierungen sollen durch gemeinsame Kooperation eventuelle Krisen beseitigen. Niemand erwartet Konflikte zwischen beiden Ländern in den kommenden zehn Jahren, weil diese nicht im Interesse beider Länder sind."

David Firestein von der „University of Texas at Austin" erklärte, in den USA gebe es wirklich Äußerungen, mit denen China verteufelt werde. Allerdings sei dies nicht die Ansicht der meisten Amerikaner, welche der Meinung seien, dass Chinas wirtschaftlicher Aufschwung den USA zugutekomme.

„Chinas Prosperität ist für die USA nützlich. Sie wird den USA ein größeres Konsumpotential bringen, welches die amerikanische Wirtschaft fördern wird. Die Entwicklung Chinas und die der USA sind nicht antagonistisch. Beide Länder können erfolgreich ihre Wirtschaft entwickeln und den Handel ausbauen, was für beide Länder sowie die ganze Welt vorteilhaft ist. Ich bin der Ansicht, dass die meisten Amerikaner diese Meinung teilen. Eine Verwirklichung des amerikanischen Traums lässt sich von China nicht trennen, und gleiches gilt für die andere Seite. Wir brauchen jetzt Vernunft, Gewissenhaftigkeit, Weitsichtigkeit und Ideale. Ich bin überzeugt davon, dass China und die USA eine Lösung für die Probleme in ihren Beziehungen finden können."

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