Wissenschaft trägt zur Armutsbekämpfung bei

18-07-2019 14:35:37

Im Kampf gegen die Armut sind chinesische Wissenschaftler mittlerweile in zahlreichen ländlichen Regionen erfolgreich. Wissenschaft und Technik trugen dort maßgeblich zur Entwicklung der lokalen Landwirtschaft bei.

Bis Ende Juni hat die Chinesische Akademie der Naturwissenschaften  schwerpunktmäßig 68 verarmte Dörfer in verschiedenen Landesteilen unterstützt. Davon profitierten bislang 101.041 Menschen aus 27.966 Haushalten, die im Autonomen Gebiet der Inneren Mongolei, im Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationalität und der südlichen Provinz Guizhou ansässig sind.

Dazu hat die Akademie eigens eine Projektgruppe gegründet. Bai Chunli, Präsident der Akademie, leitet die Gruppe und koordiniert damit das gesamte Projekt. Jeder hilfsbedürftige Landkreis wurde einem verantwortlichen Forschungsinstitut zugewiesen, das für die Vermittlung von Ressourcen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und Projekten sowie für die Schulung von lokalen Fachkräften zuständig ist.

„Seit jeher arbeitet unsere Akademie an der Armutsbekämpfung. Doch auch wenn das Bruttosozialprodukt in manchen Landkreisen oder Dörfern gewachsen ist, kommt dies ausschließlich den leistungsfähigen Menschen zugute. Lokalen Bauern fehlt es nach wie vor an Basiswissen und Technologie, um zum Wohlstand gelangen zu können“, sagte Yan Qing, Direktor der Abteilung für wissenschaftlich-technische Entwicklung an der Chinesischen Akademie der Naturwissenschaften.

Nach seiner Auffassung komme es hauptsächlich darauf an, die Bauern mit Unternehmen effektiver zu vernetzen, um die Industrialisierung der Landwirtschaft zu fördern.

Allein im Jahr 2017 hat die Akademie mehr als 500 Experten in zahlreiche abgelegene Landkreise und Dörfer geschickt, um umfassende Feldstudien vor Ort durchzuführen und konkrete Armutsbekämpfungspläne auszuarbeiten. Die Pläne seien abgestimmt auf die lokale Wirtschaft und Produkte, um die Vorzüge der jeweiligen Region zu nutzen.

Unter Berücksichtigung der lokalen Nachfrage nach Technologie und den Expertisen und Fachbereichen der einzelnen Forschungsinstitute, entscheiden die Wissenschaftler, ob die betreffende Region eher auf den Kiwi-Anbau, die Kartoffelproduktion oder auf die Viehzucht setzen sollte.

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